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CAMPING

Strand

 

Allgemeine Beschreibung von dem was hier steht und warum es wichtig ist.

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Helnix One Chair green

In Verwendung seit 07/2017

Campingstühle sind für viele, die mit nur wenig Gepäck unterwegs sind, grundsätzlich purer Luxus, bis sie zum ersten Mal auf einem dieser Stühle Platz genommen haben. Bis vor 5 Jahren saßen wir bei  Motorradtouren entweder auf einem kleinen Dreibeinhocker, am Boden oder auf einem der Alukoffer. Nach dem ersten Probesitzen waren wir schnell vom Gegenteil überzeugt, auch wenn wir beim Blick auf das Preisschild einmal tief durchatmen mussten.

Mit einem Packmaß von 35 x 10 x 12 bringt man den Helinox leicht in unseren Motorradkoffern oder auch einmal in einem Rucksack unter und mit knapp 960 Gramm (inkl. Hülle) hält sich das Gewicht in Grenzen.
Der Aufbau des Stuhles geht sehr schnell und man kann ihn - trotz der für einen so kleinen Stuhl hohen Anzahl an Stangen - nicht falsch zusammenstecken. Die Stangen sind alle mittels einer Gummischnur miteinander verbunden (wie bei Zeltstangen) und diese lassen sich nur in die vorgesehenen Steckplätze schieben. Das Aufziehen des Bezuges ist auch sehr einfach, auch wenn man etwas Kraft oder Technik benötigt, um ihn auf den 4 vorgesehenen Stangenenden zu positionieren.

Die Sitzposition ist wirklich bequem. Vor allem als gößere Person (rd 190cm) sollte man jedoch beachten, dass man auf Grund der geringen Bodenfreiheit von 34 cm, die Knie beim Sitzen nur eingeschränkt abwinkeln kann. Am bequemsten sitzt man eindeutig, wenn man seine Füße austrecken kann.
Bei einer maximalen Tragekraft von 145 kg muss man auch als größere Person keine Sorge haben, dass der Stuhl unter einem einknickt. Auch wenn wir uns auf dem Stuhl bewegten, hatten wir nie das Gefühl gleich am Boden zu sitzen. Wer einen längeren Oberkörper hat und sich gern gänzlich zurücklehnt, sollte aber eher zum größeren Bruder greifen, da die Rückenlehne doch eher kurz ausfällt, was uns persönlich aber noch nie gestört hat.
 
Anzumerken ist, dass die Füße des Stuhles auf weichem Boden relativ schnell einsinken, da die Auflageflächen relativ klein sind, was den Einsatzbereich leider etwas einschränkt. Es gibt aber für den Helinox One extra Ball Feets, die das Problem des Einsinkens beheben sollen. Hier hat uns bis dato, dann doch der Preis (lt. globetrotter.de vom 30.06.2020) von EUR 35,00 und das Gewicht von 245g für 4 Kugeln aus Plastik  etwas abgeschreckt.

Ein Teil der Sitzfläche des Helinox besteht aus einem grobmaschigem Mesh-Gewebe was im Sommer definitiv für ein etwas angenehmeres Sitzgefühl sorgt.

Für alle, die gerne einen sauberen Stuhl möchten, eignet sich der Helinox perfekt, denn der Sitzbezug lässt sich sehr leicht reinigen. Unsere Stühle haben bereits auch Bierduschen und Grillereien, sowie kleine Kinder problemlos überstanden. Meist hat einfaches Wasser zum Reinigen gereicht, nur ein einziges Mal mussten wur mit etwas Gallseife bei der Sitzfläche nachhelfen.

Trotz der Einschränkungen und des doch hohen Preises haben wir den Kauf bis jetzt nicht bereut. Nach einem langen Tag genießen wir immer wieder gern unseren "kleinen Luxus" und trotz häufiger Einsätze und eines Alters von 5 Jahren schauen die Stühle immer noch neuwertig aus.

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Isomatte

In Verwendung seit 05/2016 (ersetzt gegen das gleiche Model 06/2022)

Nachdem vor einigen Jahren meine selbstaufblasbare Isomatte keine Luft mehr gehalten hatmusste ich mich neu umsehen. Meine Auswahlkriterien für den Kauf dieser Isomatte waren neben der sehr guten Isolationsleistung auch das Packmaß sowie das Gewicht ausschlaggebend.

Größe:
Ein zylinderförmiges Packmaß von rd 30cm Länge und einem Durchmesser von rd 12cm (inkl. einer kleinen Pumpe und Flickzeug -beides beim Kauf enthalten gewesen) passt locker in jeden Rucksack. Vollständig aufgeblasen ist die Matte ca. 64cm breit,  200cm lang und 5,5cm hoch. Die Größe reicht locker für mich mit einer Körpergröße von 1,90 (es gibt auch noch eine kleinere Variante).

Gewicht:
Matte inkl. Hülle und Flickset: 790g
Pumpe inkl. 2 Stk. AAA-Batterien: 75g
alles zusammen: 865g

Aufblasen/ Abbauen:
Das kleine Packmaß hat natürlich auch einen entscheidenden Nachteil. Die Isomatte ist nicht selbst aufblasend sondern muss erst aufgeblasen werden. Entweder man nutzt die kleine Pumpe, welche im Lieferumfang enthalten ist, eine eigene Pumpe oder man hat eine gute Lunge. Die kleine Pumpe läuft mit 2 AAA Batterien und braucht ca. 5 Minuten um die Matte vollständig aufzublasen. Wer gerne härter liegt, muss jedoch meist selbst noch mit dem Mund etwas nachhelfen (ca 2-3 Atemstöße), da die Pumpe dann doch etwas zu schwach ist um alleine alles aufzufüllen.
Durch die kleine Pumpe ist aber das Aufblasen relativ einfach erledigt und es spart Zeit. Durch das große Ventil ist aber auch das finale Anpassen für Leute mit kleinem/ geringen Atemvolumen kein Problem. Auch ohne Pumpe ist es möglich, die Matte ganz aufzublasen.
Der Abbau geht eindeutig schneller als das Aufblasen. Ventil auf, die Luft rauspressen, Ventil wieder zu, Matte dritteln und dann klein zusammenrollen. Zurück in die Hülle passt es nur, wenn die Luft beim Zusammenrollen wirklich gänzlich herausen ist.

Liegen:
Auf Grund der Stärke von rd 5cm bietet die Isomatte eine gute Isolierleistung. Bei etwa 0 Grad Außentemperatur wurde sie von mir schon verwendet und die Isolierleistung war sehr gut.
Die zwei Seiten der Matte haben unterschiedliche Farben: grün für oben zum Draufliegen und grau für unten (etwas stärker).
Auf einem glatten Zeltboden verrutschen die Matten auf Grund des geringen Gewichtes und der glatten grauen Unterseite leicht im Zelt.
Je nach Temperatur  und gewünschtem Härtegrad der Liegefläche muss man immer wieder etwas Luft aus der Matte lassen bzw. diese wieder zusätzlich aufblasen.
Auf der Matte liegt es sich sehr bequem,  es raschelt ein bisschen, wenn man sich darauf umdreht. Dies war jedoch noch nie störend. Weder für mich noch für andere im Zelt.
Ein kleiner Nachteil bei meiner Matte ist die Position des Ventils. Dieses befindet sich auf einer der Ecken und ist nach oben (Liegefläche) herausragend. Bei einer Körpergröße von rd 190 kommt man hier immer wieder entweder mit den Füßen oder mit dem Kopf an.

Fazit:
Am Campingplatz gibt es doch manchmal einen neidischen Blick auf die Nachbarn, die ihre Matte einfach nur ausrollen müssen. Dafür bietet die Matte bei wirklich geringem Gewicht und einem kleinen Packmaß eine bequeme Unterlage auch für kühle Nächte.

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Carinthia D600

In Verwendung seit 03/2017

Beim Kauf eines Schlafsackes stellt sich zuerst die Frage - Kunstfaser oder Daunen und dann muss man auch noch die passende Größe finden.
Wir haben uns hier auf Grund der besseren Wärmeleistung und des kleineren Packmaßes und dem geringeren Gewichts für einen Daunenschlafsack entschieden und sind dabei auf den D600 der Firma Carinthia gestoßen.

Spezifikationen:
Beim D600 handelt es sich um einen Allround-Daunenschlafsack. Laut Spezifikationen geht der Komfortbereich bis -4,9 Grad und das Komfort-Limit sogar bis -11,6 Grad, womit der D600 auch brauchbar für die ein oder andere Winterübernachtung ist. Mit einem Gewicht (jeweils inkl. Hülle) von 1.000g für die Größe M und 1.100 g für die Größe Large lässt sich der Schlafsack auch leicht im Rucksack mitnehmen.

Verwendungszweck:
Wir verwenden den Schlafsack hauptsächlich auf unseren Motorradtouren quer durch Europa. Wir hatten ihn bisher bereits mehrere Nächte bei Temperaturen knapp über den Gefrierpunkt im Einsatz und er hielt uns wohlig warm (ohne zusätzliches Inlay). Für Nächte mit Temperaturen über 20 Grad verwenden wir den Schlafsack jedoch eher als Decke als als Mumienschlafsack. Bei diesen Temperaturen merkt man dann schon, dass er deutlich zu warm wird.
Für unterschiedlich große Leute bietet der D600 zwei Größen an, die sich trotz des Größenunterschiedes auch zusammenzippen lassen.
Grundsätzlich muss man bei Daunenschlafsäcken deutlich vorsichtiger mit Feuchtigkeit sein, da sie sonst schnell ihre Isolierwirkung verlieren.  Bisher hat die nächtliche Feuchtigkeit im Zelt bzw. feuchtes Wetter unseren Schlafsäcke noch nicht geschadet. Auch perlt der ein oder andere Wassertropfen am wasserabweisenden Obermaterial ab - übertreiben sollte man es hier aber nicht.

Fazit:
Trotz des höheren Anschaffungspreises sind wir nach vier Jahren von den Schlafsäck mehr als überzeugt und die Qualität ist wirklich gut. Er lässt sich mittels des mitgelieferten Kompressionssackes auf ein kleines Packmaß zusammendrücken und auch der Innenstoff fühlt sich überhaupt nicht nach Plastik an, sondern wie eine weiche Decke und man kann im D600 daher auch bequem ohne Inlay schlafen. Auch das Zusammenzippen der unterschiedlichen Schlafsackgrößen ist ein echtes Plus. Auch Federn werden nur ganz selten und vereinzelt verloren.


 

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