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HALL OF SHAME

Strand

Hier stellen wir alle Ausrüstungsartikel vor, mit denen wir wirklich nicht zufrieden sind. Damit es ein Gegenstand hierher schafft, muss er eine weniger als 10 Punkte auf unsere Unzufriedenheitsskale in 5 Kategorien erfüllen.  

- Preis/Leistungsverhältnis: 5 Punkte

- Produktqualität: 5 Punkte

- Kundenservice: 5 Punkte

- Funktionalität für uns: 5 Punkte

- Reisetauglichkeit

Gesamtergebnis: 

Leatt AirFit 3 D and Leatt AirFlex Woman

In Verwendung seit 09.2022

Während unserer Reise haben wir uns auf Grund höherer Sicherheit (Protektoren liegen direkt am Körper an) und Hitzetauglichkeit (kann bei langsamen Fahrten bei hohen Temperaturen auch ohne Jacke getragen werden), dafür entschieden diese zwei Protektorenshirts zu kaufen. Da die meisten Protektorenshirts stark motorcross-lastig ausgelegt und daher normalerweise eher sehr "klobig" sind, haben wir uns für zwei Modelle von Leatt entschieden. Ein weiterer Grund - vor allem für die Airflex - war der etwas besser an Kurven angepasste spezielle Schnitt für Frauen. 

AirFit 3D: Die Protektoren sind bis auf den Brustprotektor Level 2 und die Passform für Andreas Statur gut. Hiermit enden leider die positiven Erfahrungen bereits. Nach nur 2mal tragen musste bereits die erste Naht nachgenäht werden. Nach 4 Monaten sind es bereits 4 nachgenähte Nähte. Weiters lässt sich auf der Seite das Shirt mittels eines Gummis enger machen aber die Schnalle hält ihre Position nicht und der Reisverschluss, wenn er nicht vollständig hinaufgezogen wird, geht ständig auf. 

AirFlex Woman: Die Protektoren sind nur Level 1 - man sollte meinen, dass für diesen Preis Level 2 drinnen sein sollte. Die Verarbeitung der Nähte ist noch schlechter als beim AirFit 3D. Mittlerweile mussten wir die Nähte rund um die Schulterprotektoren, am Saum und in den Ellebogen nachnähen. Die Passform mit einem anderen Neckbrace als dem von Leatt selbst ist auch eher schlecht. 

Nach ca. 4 Monaten haben wir dem Kundendienst von Leatt in den USA unser Problem geschildert. Nach ein paar Mails wurden uns mit dem Hinweis, dass eine Garantie ausgeschlossen ist, sobald man selbst etwas richtet, angeboten, die Shirts auszutauschen. Eine gute Lösung sollte man annahmen, wenn hier nicht das Kleingedruckte wäre: Wir müssten die Shirts auf unsere eigenen Kosten an Leatt schicken (ich hatte ihnen vorab bereits mitgeteilt, dass wir in Mexiko sind), die neuen Shirts würden nach eingehender Prüfung an die ursprüngliche Lieferadresse in Oregon gesendet. 

Auf meine Antwort, dass dies eine unpraktikable Lösung für nicht nur uns, sondern jeden Motorradfahrer ist, da es bedeutet Wochenlang ohne Schutz zu sein, bekamen wir keine Antwort mehr. 

Dies lässt für uns nur folgenden Schluss zu, dass Leatt nicht am Schutz von Motorradfahrern interessiert ist und es qualitativ minderwertige Produkte zu überhöhten Preise verkauft. 

- Preis/Leistungsverhältnis: 1 Punkte 

- Produktqualität: 0 Punkte

- Kundenservice: 0 Punkte

- Funktionalität für uns: 4 Punkte

- Reisetauglichkeit: 4

Gesamtergebnis: 

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Isomatte

In Verwendung seit xxxx

Nachdem vor einigen Jahren meine selbstaufblasbare Isomatte keine Luft mehr gehalten hatmusste ich mich neu umsehen. Meine Auswahlkriterien für den Kauf dieser Isomatte waren neben der sehr guten Isolationsleistung auch das Packmaß sowie das Gewicht ausschlaggebend.

Größe:
Ein zylinderförmiges Packmaß von rd 30cm Länge und einem Durchmesser von rd 12cm (inkl. einer kleinen Pumpe und Flickzeug -beides beim Kauf enthalten gewesen) passt locker in jeden Rucksack. Vollständig aufgeblasen ist die Matte ca. 64cm breit,  200cm lang und 5,5cm hoch. Die Größe reicht locker für mich mit einer Körpergröße von 1,90 (es gibt auch noch eine kleinere Variante).

Gewicht:
Matte inkl. Hülle und Flickset: 790g
Pumpe inkl. 2 Stk. AAA-Batterien: 75g
alles zusammen: 865g

Aufblasen/ Abbauen:
Das kleine Packmaß hat natürlich auch einen entscheidenden Nachteil. Die Isomatte ist nicht selbst aufblasend sondern muss erst aufgeblasen werden. Entweder man nutzt die kleine Pumpe, welche im Lieferumfang enthalten ist, eine eigene Pumpe oder man hat eine gute Lunge. Die kleine Pumpe läuft mit 2 AAA Batterien und braucht ca. 5 Minuten um die Matte vollständig aufzublasen. Wer gerne härter liegt, muss jedoch meist selbst noch mit dem Mund etwas nachhelfen (ca 2-3 Atemstöße), da die Pumpe dann doch etwas zu schwach ist um alleine alles aufzufüllen.
Durch die kleine Pumpe ist aber das Aufblasen relativ einfach erledigt und es spart Zeit. Durch das große Ventil ist aber auch das finale Anpassen für Leute mit kleinem/ geringen Atemvolumen kein Problem. Auch ohne Pumpe ist es möglich, die Matte ganz aufzublasen.
Der Abbau geht eindeutig schneller als das Aufblasen. Ventil auf, die Luft rauspressen, Ventil wieder zu, Matte dritteln und dann klein zusammenrollen. Zurück in die Hülle passt es nur, wenn die Luft beim Zusammenrollen wirklich gänzlich herausen ist.

Liegen:
Auf Grund der Stärke von rd 5cm bietet die Isomatte eine gute Isolierleistung. Bei etwa 0 Grad Außentemperatur wurde sie von mir schon verwendet und die Isolierleistung war sehr gut.
Die zwei Seiten der Matte haben unterschiedliche Farben: grün für oben zum Draufliegen und grau für unten (etwas stärker).
Auf einem glatten Zeltboden verrutschen die Matten auf Grund des geringen Gewichtes und der glatten grauen Unterseite leicht im Zelt.
Je nach Temperatur  und gewünschtem Härtegrad der Liegefläche muss man immer wieder etwas Luft aus der Matte lassen bzw. diese wieder zusätzlich aufblasen.
Auf der Matte liegt es sich sehr bequem,  es raschelt ein bisschen, wenn man sich darauf umdreht. Dies war jedoch noch nie störend. Weder für mich noch für andere im Zelt.
Ein kleiner Nachteil bei meiner Matte ist die Position des Ventils. Dieses befindet sich auf einer der Ecken und ist nach oben (Liegefläche) herausragend. Bei einer Körpergröße von rd 190 kommt man hier immer wieder entweder mit den Füßen oder mit dem Kopf an.

Fazit:
Am Campingplatz gibt es doch manchmal einen neidischen Blick auf die Nachbarn, die ihre Matte einfach nur ausrollen müssen. Dafür bietet die Matte bei wirklich geringem Gewicht und einem kleinen Packmaß eine bequeme Unterlage auch für kühle Nächte.

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Carinthia D600

In Verwendung seit xxxx

Beim Kauf eines Schlafsackes stellt sich zuerst die Frage - Kunstfaser oder Daunen und dann muss man auch noch die passende Größe finden.
Wir haben uns hier auf Grund der besseren Wärmeleistung und des kleineren Packmaßes und dem geringeren Gewichts für einen Daunenschlafsack entschieden und sind dabei auf den D600 der Firma Carinthia gestoßen.

Spezifikationen:
Beim D600 handelt es sich um einen Allround-Daunenschlafsack. Laut Spezifikationen geht der Komfortbereich bis -4,9 Grad und das Komfort-Limit sogar bis -11,6 Grad, womit der D600 auch brauchbar für die ein oder andere Winterübernachtung ist. Mit einem Gewicht (jeweils inkl. Hülle) von 1.000g für die Größe M und 1.100 g für die Größe Large lässt sich der Schlafsack auch leicht im Rucksack mitnehmen.

Verwendungszweck:
Wir verwenden den Schlafsack hauptsächlich auf unseren Motorradtouren quer durch Europa. Wir hatten ihn bisher bereits mehrere Nächte bei Temperaturen knapp über den Gefrierpunkt im Einsatz und er hielt uns wohlig warm (ohne zusätzliches Inlay). Für Nächte mit Temperaturen über 20 Grad verwenden wir den Schlafsack jedoch eher als Decke als als Mumienschlafsack. Bei diesen Temperaturen merkt man dann schon, dass er deutlich zu warm wird.
Für unterschiedlich große Leute bietet der D600 zwei Größen an, die sich trotz des Größenunterschiedes auch zusammenzippen lassen.
Grundsätzlich muss man bei Daunenschlafsäcken deutlich vorsichtiger mit Feuchtigkeit sein, da sie sonst schnell ihre Isolierwirkung verlieren.  Bisher hat die nächtliche Feuchtigkeit im Zelt bzw. feuchtes Wetter unseren Schlafsäcke noch nicht geschadet. Auch perlt der ein oder andere Wassertropfen am wasserabweisenden Obermaterial ab - übertreiben sollte man es hier aber nicht.

Fazit:
Trotz des höheren Anschaffungspreises sind wir nach vier Jahren von den Schlafsäck mehr als überzeugt und die Qualität ist wirklich gut. Er lässt sich mittels des mitgelieferten Kompressionssackes auf ein kleines Packmaß zusammendrücken und auch der Innenstoff fühlt sich überhaupt nicht nach Plastik an, sondern wie eine weiche Decke und man kann im D600 daher auch bequem ohne Inlay schlafen. Auch das Zusammenzippen der unterschiedlichen Schlafsackgrößen ist ein echtes Plus. Auch Federn werden nur ganz selten und vereinzelt verloren.


 

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